Liebe Leser,
im Januar habe ich sehr viel Zeit im D/s-Zirkel verbracht. Es war ein irrer Monat mit den meisten Seitenzugriffen und nach dem Start im Januar 2006 mit den meisten Beiträgen.
Das ging auch einher mit viel Mitgliederbewegung - einige haben der Zirkel verlassen, andere wirklich interessante Menschen kamen hinzu. Wir haben nun spannende Chat-Diskussionen als Ergänzung zu den Beiträgen.
Das wirkt sich auch auf mein Leben als sklavin aus. Ich habe mich in vielen Bereichen intensiv mit mir auseinander gesetzt. Was bedeutet es wirklich, sklavin zu sein? Und es wurde mir wieder einmal klar, dass dieses Leben nicht mainstreamfähig ist. Viele halten uns für Spinner. Nicht im Sinne, was wir leben, sondern in einer Diskrepanz zwischen dem, was wir leben und was wir vorgeben zu leben. Schön, dass die "Kritiker" wissen, wie wir leben *lächel*
Ich möchte gleich sagen: wer das nicht glauben kann oder will, soll es lassen. Es ist auch nicht leicht zu glauben! Ich mache mir ja selbst oft genug Gedanken dazu.
Fragen, die mich in letzter Zeit beschäftigen sind insbesondere:
- Eine sklavin ist Ware. Was wäre denn, wenn mein Herr mich tatsächlich verkaufen würde? Wie würde ich mit meinen Gefühlen dann umgehen?
- Fremdbenutzung: man sagt, es täte der sklavin gut, von vielen verschiedenen Männern sexuell benutzt zu werden. Mein Herr hatte mich bisher nur vereinzelnd mal verliehen - soll sich das in Zukunft ändern?
- Brechen des Willen: das Einwirken auf den Willen der sklavin durch verschiedene Formen von Seiten des Herrn ist mit durchaus bekannt. Wenn es hart auf hart käme - eine sklavin also nicht einsichtig wäre - müsste ihr Willen gebrochen werden? Das klingt sehr ähnlich, wie den Menschen zu brechen, ähnlich wie es in Bootkamps oder Eliteeinheiten gemacht wird oder eher wie bei Folterungen, wodurch die Menschen nachher wirklich nur noch kaputte Wesen sind?
Ich bin schon lange sklavin und habe derart miese Erfahrungen nicht machen müssen. Dennoch war mir von Anfang an bewusst, dass es ein gefährliches Unterfangen werden könnte, wenn ich einem Mann gehören würde, dem nicht so viel am Wohl seiner sklavin liegt. Das Risiko ging ich ein in der Hoffnung, eine tiefe Erfüllung im Dasein als sklavin finden zu können. Bisher wurde meine Hoffnung bestätigt.
Vielleicht sind es die Kritiker, die mich verunsichern wollen oder noch schlimmer, mir mein Leben versuchen madig zu machen? Oder verstehen sie nur einfach nicht, wie konsequent dieser Schritt war und ist?
In der Tat bin ich durch die vielen Zweifler und das gleichzeitige Wachsen der Gemeinschaft verunsichert, was in Zukunft auf mich zukommen wird. Es hat jedenfalls nicht nur mein Herr Einfluss auf mich, auch andere Herren tadeln und loben mich, mein Status nimmt in einer größeren Gemeinschaft an Tiefe zu.
Angst? Ja, ich habe manchmal etwas Angst. Aber das hatte ich immer, wenn es eine Veränderung gab. Und bisher wurde es nie schlimmer...
LG
adira{G}
Donnerstag, 4. Februar 2010
Sonntag, 10. Januar 2010
Jahresrückblick
Wieder ein Jahr ist vergangen, mehr als ein Jahr schreibe ich nun in diesem Tagebuch. Sehr viele Tage verstrichen ohne einen Eintrag im Blog. Manchmal schrieb ich wochenlang nichts, manchmal beschwerten sich Leser, nichts mehr von mir zu hören.
Auch wenn ich mit dem Tagebuchschreiben nicht sonderlich viele Pluspunkte sammeln konnte, so ist im vergangenen Jahr unglaublich viel geschehen.
Das Jahr begann mit dem Sylvesterabend bei einem holländischen Herrn. Ich war damals nicht begeistert, dass ich drei Männer bedienen musste, besonders empfand ich die Arroganz des Holländers echt frech. Er benutzte mich nicht sexuell, aber ansonsten ließ er mich in seiner Wohnung arbeiten, als wäre ich seine sklavin. Nun - mein Herr genoss es, wie er mit mir umging. Er wusste wohl, dass ich mich nicht genug daran gewöhnen könnte...
Wir arbeiteten dann im weiteren Verlauf des Jahres hart in unserer Firma, die SM- und Bondagefilme produzierte. In diesem Zuge war ich zunächst alleine im Januar als Model in Teneriffa und später dann zusammen mit meinem Herrn, Patrick und Tina, die auch mein erstes Übungsmodel für eigene Shibarikünste wurde.
Teneriffa weckte bei meinem Herrn und mir bereits erste Gedanken an das Auswandern in warme Gefilde. Ich konnte dort einige Sklavenarbeiten draussen erledigen, wurde nackt in einer Höhle gehalten und ich verbrachte meinen Geburtstag zum ersten Mal bei sommerlichen Temperaturen und am Meer.
Die zweite Jahreshälfte war von Häusersuche geprägt. Wir reisten durch ganz Holland, schauten uns die verschiedenen Gebiete an, besichtigten unzählige Häuser und wollten uns mit samt der Firma nach Friesland niederlassen. Doch im Mai gab es dann immer heftigere Auseinandersetzungen zwischen meinem Herrn und unserem Geschäftspartner.
Die BoundCon besuchten mein Herr und ich erstmals alleine, es gab keinen Stand auf dem wir "zuhause" waren, ich hatte zum ersten Mal keinen Auftritt auf der Hauptbühne. Die ganze Veranstaltung wirkte dadurch schal und öde. Immerhin trafen wir nette Leute, ich machte mein erstes Shibari-Fotoshooting, lernte erstmals mini-minus real kennen und auf der Rückreise fuhren wir einen kleinen Umweg und besuchten meinen Geburtsort, wo ich seit mehr als zehn Jahren nicht gewesen bin. Ich erinnerte mich an meine Zeit im Kindergarten und der Grundschule... wie klein der Ort doch war!
Unsere Filmvorräte gingen zu Neige, wir produzierten aus der Not heraus mit viel Stress und Anspannung, die Einnahmen gingen zurück und die Kosten konnten kaum noch gedeckt werden. Der Firmen interne Streit spitzte sich zu, mit dem Makler in Friesland gab es auch Unstimmigkeiten. In dieser Zeit wurde der Gedanke sich nicht in Holland niederzulassen, sondern auf den niederländischen Antillen (immerhin im selben Königreich) sehr konkret. Wir besuchten Curaçao erstmals im Juni und fanden dort unsere neue Heimat.
Die zwei Folgemonate waren gefüllt mit dem Auflösen zweier Haushalte, packen, Container bestellen, Verschiffung organisieren, Sachen verschenken und ganz viel Entrümpeln und Wegwerfen.
Mitte August fuhren wir schließlich mit vier Koffern, zwei Rucksäcken und einem Karton zum Flughafen Schiphol (Amsterdam) und flogen in die Karibik.
Etwa vier Wochen benötigten wir, um alle Formalitäten zu klären, bis mit dem Notartermin der Kauf unseres neuen Zuhause abgeschlossen war. Die Wochen danach gingen um den Bau eines Swimmingpool, der Terrasse und Pergula. Für mich hiess es im neuen Zuhause nun wieder ständige Nackthaltung. Anfang November lernten wir ein schweitzer Pärchen kennen, die meine Phantasien (Ownertreffen) gern aufgriffen und mich damit bei einem erneuten Zusammenrtreffen genüsslich quälten.
Im November folgte noch ein kurzer Aufenthalt in Deutschland. Neben einer heftigen Erkältung und dem Wiedersehen lieber Freunde aus Deutschland, trafen wir real auf Marmor und nati, einem Herrn mit seiner sklavin, die beide in Österreich wohnten. Das Treffen war unglaublich schön, besonders weil wir auf Menschen getroffen sind, deren Ansichten von Herr und sklavin ziemlich genauso konsequent waren, wie die Unseren.
Nach der Rückkehr aus Deutschland wurde für mich das Verbot Schuhe zu tragen eingeführt. Die ersten Spaziergänge waren mit häufigeren "Au, hui, oops, Aua" verbunden. Beim Besuch in Europa hatte ich auch meine Shibari Ausstattung vervollständigt, so dass ich mit Lisa meine regelmäßigen Bondage Übungen durchführen konnte.
Den Jahresabschluss bei rund 29°C feierten wir mit Freunden zusammen, das erste Mal habe ich nackt unter freiem Himmel das Feuerwerk genossen...
Nun - die ersten Tage im neuen Jahr sind ebenfalls bereits vergangen, Lisa hat sich als Model schon prima gemacht, die Performance hat bereits einen Namen "Spiel der kajirae"... ob es für Lisa irgendwann Realität wird?
Auch wenn ich mit dem Tagebuchschreiben nicht sonderlich viele Pluspunkte sammeln konnte, so ist im vergangenen Jahr unglaublich viel geschehen.
Das Jahr begann mit dem Sylvesterabend bei einem holländischen Herrn. Ich war damals nicht begeistert, dass ich drei Männer bedienen musste, besonders empfand ich die Arroganz des Holländers echt frech. Er benutzte mich nicht sexuell, aber ansonsten ließ er mich in seiner Wohnung arbeiten, als wäre ich seine sklavin. Nun - mein Herr genoss es, wie er mit mir umging. Er wusste wohl, dass ich mich nicht genug daran gewöhnen könnte...
Wir arbeiteten dann im weiteren Verlauf des Jahres hart in unserer Firma, die SM- und Bondagefilme produzierte. In diesem Zuge war ich zunächst alleine im Januar als Model in Teneriffa und später dann zusammen mit meinem Herrn, Patrick und Tina, die auch mein erstes Übungsmodel für eigene Shibarikünste wurde.
Teneriffa weckte bei meinem Herrn und mir bereits erste Gedanken an das Auswandern in warme Gefilde. Ich konnte dort einige Sklavenarbeiten draussen erledigen, wurde nackt in einer Höhle gehalten und ich verbrachte meinen Geburtstag zum ersten Mal bei sommerlichen Temperaturen und am Meer.
Die zweite Jahreshälfte war von Häusersuche geprägt. Wir reisten durch ganz Holland, schauten uns die verschiedenen Gebiete an, besichtigten unzählige Häuser und wollten uns mit samt der Firma nach Friesland niederlassen. Doch im Mai gab es dann immer heftigere Auseinandersetzungen zwischen meinem Herrn und unserem Geschäftspartner.
Die BoundCon besuchten mein Herr und ich erstmals alleine, es gab keinen Stand auf dem wir "zuhause" waren, ich hatte zum ersten Mal keinen Auftritt auf der Hauptbühne. Die ganze Veranstaltung wirkte dadurch schal und öde. Immerhin trafen wir nette Leute, ich machte mein erstes Shibari-Fotoshooting, lernte erstmals mini-minus real kennen und auf der Rückreise fuhren wir einen kleinen Umweg und besuchten meinen Geburtsort, wo ich seit mehr als zehn Jahren nicht gewesen bin. Ich erinnerte mich an meine Zeit im Kindergarten und der Grundschule... wie klein der Ort doch war!
Unsere Filmvorräte gingen zu Neige, wir produzierten aus der Not heraus mit viel Stress und Anspannung, die Einnahmen gingen zurück und die Kosten konnten kaum noch gedeckt werden. Der Firmen interne Streit spitzte sich zu, mit dem Makler in Friesland gab es auch Unstimmigkeiten. In dieser Zeit wurde der Gedanke sich nicht in Holland niederzulassen, sondern auf den niederländischen Antillen (immerhin im selben Königreich) sehr konkret. Wir besuchten Curaçao erstmals im Juni und fanden dort unsere neue Heimat.
Die zwei Folgemonate waren gefüllt mit dem Auflösen zweier Haushalte, packen, Container bestellen, Verschiffung organisieren, Sachen verschenken und ganz viel Entrümpeln und Wegwerfen.
Mitte August fuhren wir schließlich mit vier Koffern, zwei Rucksäcken und einem Karton zum Flughafen Schiphol (Amsterdam) und flogen in die Karibik.
Etwa vier Wochen benötigten wir, um alle Formalitäten zu klären, bis mit dem Notartermin der Kauf unseres neuen Zuhause abgeschlossen war. Die Wochen danach gingen um den Bau eines Swimmingpool, der Terrasse und Pergula. Für mich hiess es im neuen Zuhause nun wieder ständige Nackthaltung. Anfang November lernten wir ein schweitzer Pärchen kennen, die meine Phantasien (Ownertreffen) gern aufgriffen und mich damit bei einem erneuten Zusammenrtreffen genüsslich quälten.
Im November folgte noch ein kurzer Aufenthalt in Deutschland. Neben einer heftigen Erkältung und dem Wiedersehen lieber Freunde aus Deutschland, trafen wir real auf Marmor und nati, einem Herrn mit seiner sklavin, die beide in Österreich wohnten. Das Treffen war unglaublich schön, besonders weil wir auf Menschen getroffen sind, deren Ansichten von Herr und sklavin ziemlich genauso konsequent waren, wie die Unseren.
Nach der Rückkehr aus Deutschland wurde für mich das Verbot Schuhe zu tragen eingeführt. Die ersten Spaziergänge waren mit häufigeren "Au, hui, oops, Aua" verbunden. Beim Besuch in Europa hatte ich auch meine Shibari Ausstattung vervollständigt, so dass ich mit Lisa meine regelmäßigen Bondage Übungen durchführen konnte.
Den Jahresabschluss bei rund 29°C feierten wir mit Freunden zusammen, das erste Mal habe ich nackt unter freiem Himmel das Feuerwerk genossen...
Nun - die ersten Tage im neuen Jahr sind ebenfalls bereits vergangen, Lisa hat sich als Model schon prima gemacht, die Performance hat bereits einen Namen "Spiel der kajirae"... ob es für Lisa irgendwann Realität wird?
Freitag, 8. Januar 2010
Wille zur Versklavung
Mit meinen eigenen Worten, basierend auf meiner Erfahrung und meinem Empfinden.
Wenn du eine sklavin werden willst...
Sklavin werden ist eine Einbahnstrasse. Der Weg in die Versklavung ist jedem frei, doch ein Zurück gibt es nicht.
Daher sage niemals leichtfertig, >ich will eine sklavin werden!< Ich formuliere einige Sätze, um die Versklavung zu beschreiben. Denke darüber nach!
Bist du wirklich frei? Vorhandene Bindungen - egal welcher Art - müssen entweder beendet werden oder aber zumindest ohne Ansprüche Dritter jederzeit beendet werden können. (Beispiel Kinder, Ehemann, Beruf, Tiere)
Bist du bereit auf deine Rechte als freier Mensch zu verzichten? Du wirst als sklavin keinerlei Rechte mehr besitzen - KEINES!
Was erhoffst du Dir von der Versklavung? Stellst du daran Bedingungen? Glaubst du, dein Herr muss dich dafür ehren, dass du sklavin bist?
Ist dir klar, dass du auch verkauft werden kannst? Oder verschenkt? Oder verstoßen? Oder erst gar nicht angenommen?
Weisst du, dass eine sklavin auch einem Herrn mit vollstem Einsatz und Ehrgeiz dienen muss, welcher klein, häßlich, eklig, unsauber, klebrig oder sonst wie zum Erbrechen ist? Oder einer freien Frau? Eine sklavin hat nicht das Recht, sich ihren Eigentümer auszusuchen.
Kannst du ertragen, dass du hart bestraft wirst, auch wenn es völlig überzogen und ungerecht ist? Ein Herr kann - muss aber nicht - gerecht sein!
Als sklavin musst du Männern gefallen. Deine Schönheit und deine gesamte Lust gehört den Männern. Sofern dein Eigentümer nichts gegenteiliges verlangt, musst du dich aufreizend und schamlos präsentieren und bewegen. Es ist dir nicht erlaubt, deine Lust zu unterdrücken!
Es ist dein Schicksal, von Männern gefickt zu werden und du wirst danach betteln, dass dich Männer nach ihren Lüsten benutzen.
Bei allem was von einer sklavin verlangt wird, hat sie in erster Linie stets ihrem Herrn zu gefallen!
Wenn du mit irgend einer Aussage ein Problem hast, erfreue dich weiterhin deiner Freiheit und vergiss die Versklavung!
Wenn du eine sklavin werden willst...
Sklavin werden ist eine Einbahnstrasse. Der Weg in die Versklavung ist jedem frei, doch ein Zurück gibt es nicht.
Daher sage niemals leichtfertig, >ich will eine sklavin werden!< Ich formuliere einige Sätze, um die Versklavung zu beschreiben. Denke darüber nach!
Bist du wirklich frei? Vorhandene Bindungen - egal welcher Art - müssen entweder beendet werden oder aber zumindest ohne Ansprüche Dritter jederzeit beendet werden können. (Beispiel Kinder, Ehemann, Beruf, Tiere)
Bist du bereit auf deine Rechte als freier Mensch zu verzichten? Du wirst als sklavin keinerlei Rechte mehr besitzen - KEINES!
Was erhoffst du Dir von der Versklavung? Stellst du daran Bedingungen? Glaubst du, dein Herr muss dich dafür ehren, dass du sklavin bist?
Ist dir klar, dass du auch verkauft werden kannst? Oder verschenkt? Oder verstoßen? Oder erst gar nicht angenommen?
Weisst du, dass eine sklavin auch einem Herrn mit vollstem Einsatz und Ehrgeiz dienen muss, welcher klein, häßlich, eklig, unsauber, klebrig oder sonst wie zum Erbrechen ist? Oder einer freien Frau? Eine sklavin hat nicht das Recht, sich ihren Eigentümer auszusuchen.
Kannst du ertragen, dass du hart bestraft wirst, auch wenn es völlig überzogen und ungerecht ist? Ein Herr kann - muss aber nicht - gerecht sein!
Als sklavin musst du Männern gefallen. Deine Schönheit und deine gesamte Lust gehört den Männern. Sofern dein Eigentümer nichts gegenteiliges verlangt, musst du dich aufreizend und schamlos präsentieren und bewegen. Es ist dir nicht erlaubt, deine Lust zu unterdrücken!
Es ist dein Schicksal, von Männern gefickt zu werden und du wirst danach betteln, dass dich Männer nach ihren Lüsten benutzen.
Bei allem was von einer sklavin verlangt wird, hat sie in erster Linie stets ihrem Herrn zu gefallen!
Wenn du mit irgend einer Aussage ein Problem hast, erfreue dich weiterhin deiner Freiheit und vergiss die Versklavung!
Themen:
Tagebuch
Samstag, 2. Januar 2010
zittern...
Was bist du?
Eine sklavin, mein Herr!
Wem gehörst du?
Ich gehöre Gerrit auch Alduras genannt.
Was ist deine Aufgabe?
Meine Aufgabe ist Ihnen zu gefallen, zu dienen, zu gehorchen.
Dieses ist in meinem Gedächnis schon tief eingebrannt, ich bin sklavin und es ist für mich oft so normal und selbstverständlich, dass ich vergesse, wie es war als ich noch frei war...
Doch es bleibt nie für eine lange Zeit ungewiss. Sklavinnen werden ständig daran erinnert, was sie sind. Schon allein deshalb, weil eine sklavin sich niemals unabhängig vom Herrn fühlen darf. Mein Herr fragt mich diese drei Fragen immer wieder, und es durchfährt jedesmal meinen Körper, wenn ich nackt vor ihm knie in Nadu, was bedeutet, dass ich meine Beine spreize und er völligen Einblick hat. Diese Haltung gibt mir das Gefühl, dass ich ihm gehöre, nichts verbergen darf und er meine ganze Hilflosigkeit sieht, in dem meine Hände auf dem Rücken verschränkt sind oder meine Unterwerfung, indem meine Hände mit dem Handflächen nach oben ergeben auf meinen Schenkeln liegen. Dann seine bestimmten Worte, wenn er diese Fragen ausspricht. Es ist jedesmal ein Gefühl, dass ich sein Eigentum bin und dass es meine Bestimmung ist. Es ist kein schreckliches Gefühl, einem Mann zu gehören - nein, es muss so sein und ich bin glücklich.
Was mich seinerzeit dazu brachte, mich einem Mann zu unterwerfen, waren meine Triebe, meine Begierden, mein Verlangen... zu sein, was ich sein soll, was ich bin - eine Frau, wunderschön, zart, weiblich. Ich suchte, was meine Sehnsüchte bedeuten sollten, ich nutzte viele Gelegenheiten, um mehr über mich zu erfahren, doch die meisten Menschen konnten mir keine Antwort geben. Ich sprach mit Freundinnen, mit welchen aus der SM-Szene, mit subbies und Doms, mit Menschen die mit SM rein gar nichts zu tun hatten, las mehrere Bücher, u.a. waren meine Lieblingsbücher damals "Der Liebe Ganze Härte" und "Die Geschichte der O"
Alles aber brachte nur ansatzweise ein Gefühl, wohin mein Weg gehen sollte, doch nie fühlte ich mich wirklich im Ganzen verstanden. Dann stieß ich auf das Forum meines Herrn. http://ds-circle.com
Ich registrierte mich und nutze das Forum interessiert. Was ich dann entdeckte, war den D/s Stammtisch meines Herrn, wo ich mich alsbald anmeldete und dort Gerrit zum ersten Mal begegnete. Die Gespräche halfen mir sehr, ich verstand mehr und mehr, warum ich so komisch tickte: Es war einfach normal!
Dann bekam ich die Empfehlung John Normans Gor-Romane zu lesen. Ich verschlang die Bücher und in jedem Buch erkannte ich immer mehr, die Wahrheit, was meine Bestimmung sein würde. Mein Herr liess es zu, dass ich mich unterwerfen durfte. Ich sank auf die Knie - zitternd, hilflos - ich konnte nur dem folgen, was ich erkannt hatte. Ich verlor meine Freiheit, meine Rechte, mein bisheriges Leben und wurde versklavt.
Nun - ein paar Jahre später - erinnere ich mich, wie ich die Bücher von Gor zum ersten Mal las... ich lese sie erneut und wieder finde ich mich darin wieder. Diesmal fallen mir manche kleine Details auf, die ich zuvor nicht erkannt hatte oder vielleicht war es auch zu viel, alles zu verstehen. Was meinen Atem kurz zum Stocken brachte: lese ich doch in "Die Tänzerin von Gor" den Namen des Mädchen, welches seine Geschichte erzählt und zwar in der Zeit, als sie selbst die Wahrheit suchte und erkannte:
›Solche Männer würden dich nicht wieder loslassen, Doreen. Zweifellos würdest du in sicherem Gewahrsam landen, nicht einmal der kleinste Gedanke an Flucht wäre möglich. Ich frage mich, ob du schnell lernen würdest, auch den kleinsten Launen der Männer zu dienen. Ja, ich glaube, du würdest schnell und gut lernen. Es wäre nicht angenehm, ihre Peitschen zu fühlen.‹
Mein Name vor meiner Versklavung war "Dorina". Die Ähnlichkeit des Namens traf mich. Ich wurde mir plötzlich bewusst, dass ich noch längst nicht das Ausmaß meiner Versklavung kennen gelernt hatte, ich fühlte mich mit diesem Satz persönlich angesprochen... ich zitterte!
Eine sklavin, mein Herr!
Wem gehörst du?
Ich gehöre Gerrit auch Alduras genannt.
Was ist deine Aufgabe?
Meine Aufgabe ist Ihnen zu gefallen, zu dienen, zu gehorchen.
Dieses ist in meinem Gedächnis schon tief eingebrannt, ich bin sklavin und es ist für mich oft so normal und selbstverständlich, dass ich vergesse, wie es war als ich noch frei war...
Doch es bleibt nie für eine lange Zeit ungewiss. Sklavinnen werden ständig daran erinnert, was sie sind. Schon allein deshalb, weil eine sklavin sich niemals unabhängig vom Herrn fühlen darf. Mein Herr fragt mich diese drei Fragen immer wieder, und es durchfährt jedesmal meinen Körper, wenn ich nackt vor ihm knie in Nadu, was bedeutet, dass ich meine Beine spreize und er völligen Einblick hat. Diese Haltung gibt mir das Gefühl, dass ich ihm gehöre, nichts verbergen darf und er meine ganze Hilflosigkeit sieht, in dem meine Hände auf dem Rücken verschränkt sind oder meine Unterwerfung, indem meine Hände mit dem Handflächen nach oben ergeben auf meinen Schenkeln liegen. Dann seine bestimmten Worte, wenn er diese Fragen ausspricht. Es ist jedesmal ein Gefühl, dass ich sein Eigentum bin und dass es meine Bestimmung ist. Es ist kein schreckliches Gefühl, einem Mann zu gehören - nein, es muss so sein und ich bin glücklich.
Was mich seinerzeit dazu brachte, mich einem Mann zu unterwerfen, waren meine Triebe, meine Begierden, mein Verlangen... zu sein, was ich sein soll, was ich bin - eine Frau, wunderschön, zart, weiblich. Ich suchte, was meine Sehnsüchte bedeuten sollten, ich nutzte viele Gelegenheiten, um mehr über mich zu erfahren, doch die meisten Menschen konnten mir keine Antwort geben. Ich sprach mit Freundinnen, mit welchen aus der SM-Szene, mit subbies und Doms, mit Menschen die mit SM rein gar nichts zu tun hatten, las mehrere Bücher, u.a. waren meine Lieblingsbücher damals "Der Liebe Ganze Härte" und "Die Geschichte der O"
Alles aber brachte nur ansatzweise ein Gefühl, wohin mein Weg gehen sollte, doch nie fühlte ich mich wirklich im Ganzen verstanden. Dann stieß ich auf das Forum meines Herrn. http://ds-circle.com
Ich registrierte mich und nutze das Forum interessiert. Was ich dann entdeckte, war den D/s Stammtisch meines Herrn, wo ich mich alsbald anmeldete und dort Gerrit zum ersten Mal begegnete. Die Gespräche halfen mir sehr, ich verstand mehr und mehr, warum ich so komisch tickte: Es war einfach normal!
Dann bekam ich die Empfehlung John Normans Gor-Romane zu lesen. Ich verschlang die Bücher und in jedem Buch erkannte ich immer mehr, die Wahrheit, was meine Bestimmung sein würde. Mein Herr liess es zu, dass ich mich unterwerfen durfte. Ich sank auf die Knie - zitternd, hilflos - ich konnte nur dem folgen, was ich erkannt hatte. Ich verlor meine Freiheit, meine Rechte, mein bisheriges Leben und wurde versklavt.
Nun - ein paar Jahre später - erinnere ich mich, wie ich die Bücher von Gor zum ersten Mal las... ich lese sie erneut und wieder finde ich mich darin wieder. Diesmal fallen mir manche kleine Details auf, die ich zuvor nicht erkannt hatte oder vielleicht war es auch zu viel, alles zu verstehen. Was meinen Atem kurz zum Stocken brachte: lese ich doch in "Die Tänzerin von Gor" den Namen des Mädchen, welches seine Geschichte erzählt und zwar in der Zeit, als sie selbst die Wahrheit suchte und erkannte:
›Solche Männer würden dich nicht wieder loslassen, Doreen. Zweifellos würdest du in sicherem Gewahrsam landen, nicht einmal der kleinste Gedanke an Flucht wäre möglich. Ich frage mich, ob du schnell lernen würdest, auch den kleinsten Launen der Männer zu dienen. Ja, ich glaube, du würdest schnell und gut lernen. Es wäre nicht angenehm, ihre Peitschen zu fühlen.‹
Mein Name vor meiner Versklavung war "Dorina". Die Ähnlichkeit des Namens traf mich. Ich wurde mir plötzlich bewusst, dass ich noch längst nicht das Ausmaß meiner Versklavung kennen gelernt hatte, ich fühlte mich mit diesem Satz persönlich angesprochen... ich zitterte!
Sonntag, 27. Dezember 2009
Füsse schrubben statt Schuhe putzen
Liebe Leser,
ich komme gerade aus der Dusche und hab lange an meinen Füssen herumschrubben müssen, bis diese wieder schön sauber wurden.
Ach ja... ihr wisst ja noch nicht warum. Das ist ganz einfach: mein Herr hat mich angewiesen, nur noch barfuss zu laufen. Das ist im Haus ja nichts Neues - ich bin ja sowieso meistens nackt - aber außerhalb des Hauses ist es sehr wohl etwas völlig Neues.
Um es vorweg zu nehmen und die Spannung gleich gar nicht gross aufkommen zu lassen: Ja, es gibt Ausnahmen! Und zwar eigentlich auch ganz logisch. Wir leben hier zwar in einer Region, wo feste Schuhe fast ein Fremdwort ist, also die meisten Leute rennen in irgend welchen Schlappen herum, aber barfuss laufen ist doch eher so gar nicht oft gesehen. Der Boden ist ja auch meistens recht heiss und außerdem scheint es auch anständiger zu sein, irgend eine Art von Schuhen zu tragen.
Es gibt auch Bereiche, wo Schilder stehen, die anordnen feste Schuhe tragen zu müssen, um den Bereich betreten zu dürfen (z.B. bei der Wasser und Stromgesellschaft). Ich habe zwar gesehen, dass dort trotzdem viele Leute ihre Schlappen tragen, also ganz so eng wird es scheinbar nicht gesehen - nur es ist nicht ganz unproblematisch, dass da eine Sklavin überall barfuss herumtapst.
Das erlebten wir nämlich in einem Restaurant. Ich lief durch die ganze Stadt barfuss, auch im Supermarkt und wo mein Herr mit mir eben hinging, so auch abends in dieses Restaurant. Es war kein Edel-Ultra-Nobel-High-Society-Schippen, sondern eher etwas für das normale Volk, aber trotzdem kam jemand an den Tisch und verlangte, dass ich Schuhe anziehen sollte. Nun hatte ich aber gar keine Schuhe dabei, weil ich ja nur barfuss laufen durfte mit dem Ergebnis, dass ich entweder hätte draussen warten müssen, bis mein Herr mit dem Essen fertig ist oder... was mein Herr vorzog, dass wir eben nicht ins Restaurant gingen.
Danach hatte mein Herr eben die Ausnahme formuliert: überall dort, wo andere "Herrschaften" (im Sinne von Eigentümer) von ihren Gästen bestimmte Dinge erwarten bzw. verlangen, habe ich dann dem Folge zu leisten und meine Schlappen anzuziehen. Ich habe also nun immer schöne flache Schlappen mit, die ich bei Bedarf tragen kann, wenn es erforderlich wird.
Ansonsten eben nicht! Das heisst, bei jeden Spaziergang oder sonst wo in der Öffentlichkeit muss ich nun barfuss gehen. Daher meine schwarzen Füsse. Ich erspare mir die Schuhpflege - dafür heisst es nun täglich Füsse schrubben...
LG
adira{G}
ich komme gerade aus der Dusche und hab lange an meinen Füssen herumschrubben müssen, bis diese wieder schön sauber wurden.
Ach ja... ihr wisst ja noch nicht warum. Das ist ganz einfach: mein Herr hat mich angewiesen, nur noch barfuss zu laufen. Das ist im Haus ja nichts Neues - ich bin ja sowieso meistens nackt - aber außerhalb des Hauses ist es sehr wohl etwas völlig Neues.
Um es vorweg zu nehmen und die Spannung gleich gar nicht gross aufkommen zu lassen: Ja, es gibt Ausnahmen! Und zwar eigentlich auch ganz logisch. Wir leben hier zwar in einer Region, wo feste Schuhe fast ein Fremdwort ist, also die meisten Leute rennen in irgend welchen Schlappen herum, aber barfuss laufen ist doch eher so gar nicht oft gesehen. Der Boden ist ja auch meistens recht heiss und außerdem scheint es auch anständiger zu sein, irgend eine Art von Schuhen zu tragen.
Es gibt auch Bereiche, wo Schilder stehen, die anordnen feste Schuhe tragen zu müssen, um den Bereich betreten zu dürfen (z.B. bei der Wasser und Stromgesellschaft). Ich habe zwar gesehen, dass dort trotzdem viele Leute ihre Schlappen tragen, also ganz so eng wird es scheinbar nicht gesehen - nur es ist nicht ganz unproblematisch, dass da eine Sklavin überall barfuss herumtapst.
Das erlebten wir nämlich in einem Restaurant. Ich lief durch die ganze Stadt barfuss, auch im Supermarkt und wo mein Herr mit mir eben hinging, so auch abends in dieses Restaurant. Es war kein Edel-Ultra-Nobel-High-Society-Schippen, sondern eher etwas für das normale Volk, aber trotzdem kam jemand an den Tisch und verlangte, dass ich Schuhe anziehen sollte. Nun hatte ich aber gar keine Schuhe dabei, weil ich ja nur barfuss laufen durfte mit dem Ergebnis, dass ich entweder hätte draussen warten müssen, bis mein Herr mit dem Essen fertig ist oder... was mein Herr vorzog, dass wir eben nicht ins Restaurant gingen.
Danach hatte mein Herr eben die Ausnahme formuliert: überall dort, wo andere "Herrschaften" (im Sinne von Eigentümer) von ihren Gästen bestimmte Dinge erwarten bzw. verlangen, habe ich dann dem Folge zu leisten und meine Schlappen anzuziehen. Ich habe also nun immer schöne flache Schlappen mit, die ich bei Bedarf tragen kann, wenn es erforderlich wird.
Ansonsten eben nicht! Das heisst, bei jeden Spaziergang oder sonst wo in der Öffentlichkeit muss ich nun barfuss gehen. Daher meine schwarzen Füsse. Ich erspare mir die Schuhpflege - dafür heisst es nun täglich Füsse schrubben...
LG
adira{G}
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